Nörgler und Miesmacher aufgepasst, es gibt Arbeit! In den nächsten Tagen und Wochen müsst ihr lauter schreien als sonst, um noch gehört zu werden. Denn es wird wohl wieder sehr laut werden, wenn Facebook den neuen Newsfeed ausrollt, der gestern von Mark Zuckerberg und Kollegen vorgestellt wurde. Zugegeben, die Änderungen sind tatsächlich gravierend und werden uns ein wenig Eingewöhnungszeit abverlangen, aber spannend sind sie auch!
Schon allein die Tatsache, dass eine steirische Facebook-Seite sechs Wochen nach der Gründung an der 80.000 Fan-Marke kratzt, wäre einen Artikel wert. Hat diese aber auch noch ausschließlich stoasteirische Memes zum Inhalt, die von Außenstehenden (sprich Nicht-Österreichern oder sogar Nicht-Steirern) kaum verstanden, aber trotzdem zu Hunderten geliked und geteilt werden, und weiß eigentlich niemand so recht, wer wirklich hinter dem Erfolg steckt, ist das für uns mehr als Grund genug, uns mit der Sache genauer zu befassen. Also baten wir den Erfinder der Steira Memes um Antworten auf Fragen nach seiner Motivation, dem durchschlagenden Erfolg und seinen Zukunftsplänen mit Facebook.
Mehr Reichweite für Fanpages und schon wieder ein neues Timeline-Design – Facebook bestimmt wieder mal die Webwoche. Außerdem: Filter für Vimeo und ein bedeutender Meilenstein für Instagram.
Wie berichtet, hat Facebook mehrere Monate lang (!) die mobile Reichweite von Page Posts aufgrund eines Software-Fehlers nicht gemessen. Dieser ist nun seit wenigen Tagen behoben und die Auswirkungen sind bereits spürbar. EdgeRank Checker hat 1000 Fanpages hinsichtlich der viralen, organischen und gesamten Reichweite untersucht. Das Ergebnis ist eindeutig: Die virale Reichweite von Beiträgen ist deutlich gestiegen – von 0,16% pro Fan auf 0,60% (median). Die totale Reichweite stieg von 12% auf 16% und die organische von 10% auf 14%. Vor allem Fanpages mit 10.000 bis 50.000 Fans freuen sich aktuell über eine gestiegene Reichweite, bei kleineren Seiten fallen die Änderungen weniger ins Gewicht.
Die vergangenen Tage brachten Neuerungen bei den Facebook Events, ein Redesign für Facebook Angebote sowie einen Vergleich zwischen Page Post Ads und Marketplace Ads. Außerdem zeigt eine neue Studie, dass Frauen Pinterest und Facebook bevorzugen, während Männer sich lieber in 140 Zeichen ausdrücken. Zusätzlich gibt’s bei uns diese Woche noch einige Tools, um mehr aus Instagram herauszuholen – das mobile Foto-Netzwerk hat immerhin täglich schon mehr Besucher als Twitter. In Österreich spielen beide Plattformen immer noch eine untergeordnete Rolle, gewinnen aber auch hierzulande stetig an Aufmerksamkeit.
Die Socia Media Agentur Nanigans hat zwei Facebook-Werbeformate hinsichtlich ihrer Kosten und ihrer Klickraten miteinander verglichen: Page Post Ads und Marketplace Ads. Außerdem wurden Page Post Ads in der Desktop- und in der Mobilversion gegenüber gestellt.
Als Page Post Ads werden Werbeanzeigen bezeichnet, die aus Statusupdates erstellt werden können. Im Gegensatz zu Sponsored Stories, stehen beim Targeting alle Optionen offen – man erreicht also nicht nur die Freunde der Fans, sondern alle gewünschten User. Interagieren Freunde mit dem beworbenen Post (Like, Kommentar oder Share), wird das natürlich angezeigt. Marketplace Ads sind die herkömmlichen Werbeanzeigen in der rechten Seitenleiste.
Facebook hat ein Whitepaper veröffentlicht, das Klarheit schaffen soll beim Thema 20% Text-Regel in Bildern. Zur Erinnerung: sowohl Coverbilder als auch Grafiken für Facebook Ads und Sponsored Stories dürfen seit wenigen Wochen nur noch maximal 20% Text enthalten.
Im Whitepaper wird diese Regelung nun um Product Shots erweitert: Text auf Produkten zählt nicht zur 20% – Regel. Wird der Text allerdings per Bildbearbeitung hinzugefügt, wird er für die 20%-Regel relevant.
Einige Beispielbilder im Whitepaper sollten offene Fragen klären. Getestet wird die Richtlinie mithilfe eines 5×5 Gitters zur Texterkennung. Dabei darf Text in maximal fünf Boxen zu sehen sein.