Nach vielen theoretischen Artikeln in den vergangenen Wochen, wollen wir uns heute der Praxis zuwenden und anhand der Fanpages des Internethändlers amazon und des Energy Drink Produzenten Red Bull zwei Best Practice Beispiele bringen. Den Fokus legen wir dabei auf die Gestaltung der Facebook Timeline und die Einbindung der Fans in dieselbe.
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Whitepaper: Erfolgskriterien auf Facebook
Amazon
Der Internethändler amazon betreibt auf Facebook zahlreiche Fanpages. Neben der Mutterseite amazon.com und länderspezifischen Seiten gehören dazu unter anderem Fanpages für den eBook-Reader kindle, für das Programm amazon Student sowie eine eigene Seite, auf der sich alles um Bücher dreht.
Vor knapp drei Monaten hat Facebook das Scheduling von Page Posts eingeführt und damit externe Tools, wie zB Hootsuite überflüssig gemacht. Das Erstellen von Statusupdates, die erst in einigen Stunden oder Tagen online gehen sollen, geschieht direkt in der Timeline. Mit nur wenigen Mausklicks kann so auch nach Feierabend oder am Wochenende Präsenz im Netzwerk gezeigt werden. Der große Vorteil dabei: der EdgeRank der Fanpage wird durch Scheduling nicht mehr negativ beeinflusst.
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Neue Messwerte für Insight(er)
Whitepaper: Erfolgskriterien auf Facebook
Facebook wird nicht müde, das Statistiktool Insights zu überarbeiten und das Angebot an Messwerten zu erweitern. Die aktuellen Neuerungen betreffen die Abonnements von Fanpages sowie Informationen über die Anzahl der Impressions und tatsächlich gesehen Statusupdates.
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Impressions unter Fans
Seit wenigen Tagen können über die Insights API Daten zur Anzahl der Impressions unter Fans ausgelesen werden. Damit sehen Fanpage-Betreiber ab sofort, welcher Anteil der Impressions den Fans zuzuschreiben ist und wie oft ein Page Post von Nicht-Fans (bzw. Freunden der Fans) aufgerufen oder gesehen wurde. Schon in Kürze sollen die Messwerte auch grafisch aufbereitet in den Insights zur Verfügung stehen, das Design ist allerdings noch nicht ganz fertig gestellt.
Die Erfolgsmessung der eigenen Aktivitäten auf Facebook wird für Unternehmen immer wichtiger. Wer Zeit und Geld investiert, möchte natürlich auch wissen, ob und wie sich diese Investitionen lohnen. Im Falle von Facebook zeigen sich Erfolge in erster Linie im Anstieg von Likes, Shares und Kommentaren, aber auch anderen Kriterien, wie Weiterempfehlung oder der Qualität der beigetragenen Inhalte.
Die Kollegen von allfacebook.de haben zu diesem Thema ein Whitepaper erstellt und auf ihrem Blog geteilt. Unter dem Titel „Return on Investment – Erfolgskriterien auf Facebook“ versuchen sie zu zeigen, was Kampagnen erfolgreich macht und welche Erfolgsfaktoren im Social Web gelten. Wir fassen zusammen:
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Facebook testet gesponserte Suchergebnisse
Messkriterien
Um die Erfolgsmessung in konkreten Zahlen ausdrücken zu können, wurden bereits einige Messkriterien entwickelt. Dazu gehören:
Erstellt ein Unternehmen eine Werbeanzeige oder eine Sponsored Story, kann es die gewünschte Zielgruppe nach Kriterien wie Alter, geografische Lage, Geschlecht oder Interessen auswählen. Darüber hinaus gibt es erweiterte Kategorien wie Familienstand, Sport, Aktivitäten, Veranstaltungen und sogar Handy. Bei herkömmlichen Statusupdates können bisher lediglich die Sprache und der Ort eingestellt werden. Genau diesem Schwachpunkt nimmt sich Facebook nun an und testet aktuell folgende Targeting-Einstellungen:
Laut Techcrunch wird die Erweiterung bereits mit einigen Fanpages getestet, in den nächsten Wochen sollen alle darauf Zugriff bekommen.
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Positiver Einfluss auf Klickraten
Die Möglichkeit, für jeden Page Post die Zielgruppe genau zu definieren, kann die Aufmerksamkeit stark erhöhen und das Interesse an der Fanpage steigern. Bekommen zB Singles Angebote über Singlereisen und User in Beziehung Updates über Partner-Reisen angezeigt, steigert dies den Wert des Updates und die Klickraten werden sich entsprechend positiv entwickeln.
Facebook sucht weiterhin nach zusätzlichen Einnahmemöglichkeiten und testet dazu aktuell ein neues Werbeformat. Bereits in wenigen Tagen sollen bei gewissen Suchanfragen gesponserte Suchergebnisse im Vorschaufenster erscheinen, wie TechCrunch berichtet. Sucht ein User zum Beispiel nach dem Spiel FarmVille, könnte er so neben den eigentlichen Suchergebnissen auch alternative Spiele anderer Hersteller angezeigt bekommen. Die gesponserten Suchergebnisse unterscheiden sich von den echten wie gewohnt lediglich durch den Zusatz „Sponsored“.
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Konkretes Targeting
Laut Facebook werden die Werbeanzeigen auf Basis „cost per click“ abgerechnet. Das Targeting erfolgt dabei nicht über Stichwörter (Urlaub, Schuhe, Spiele…), sondern für konkrete Entitäten (wie zB. „Spotify“, „Instagram“, FarmVille“).