Ob ein Page Post auf Facebook funktioniert und ein gewünschtes Maß an Aufmerksamkeit erhält, wissen Fanpagebetreiber laut einer aktuellen Analyse bereits nach drei Stunden. Wird innerhalb dieser Zeitspanne der Post nicht ausreichend oft geliked und geteilt, wird er sich mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr in einen viralen Post verwandeln. Die meisten Reaktionen geschehen nämlich bereits innerhalb der ersten Stunde nach Veröffentlichung.
Dass die Lebenszeit von Facebook Posts bis auf wenige Ausnahmen relativ kurz ist, gilt also als bestätigt. Daraus ergeben sich zwei wichtige Erkenntnisse:
Bereits nach kurzer Zeit wissen Administratoren, ob ihre Posts „funktionieren“.
Erst nach Ende der Lebensdauer eines Posts sollte frühestens ein neuer online gestellt werden.
Sie fassen sich nicht gerne kurz und mögen schon gar keine Zeichen-Beschränkungen? Sie lösen Probleme (mit Kunden) lieber unter Ausschluss der Öffentlichkeit? Sie beschränken Ihre Social Media Aktivitäten einzig und allein auf Facebook? Sie haben schon mal einen Blick auf Twitter geworfen, sich aber nicht weiter damit befasst?
Wer eine oder alle diese Fragen mit „ja“ beantwortet, befindet sich hierzulande in sehr guter Gesellschaft: fast 99% aller Österreicher sind nicht mit den Kurznachrichten von Twitter vertraut. Die restlichen 1% haben zwar einen Account, aber nur die Hälfte davon nutzt diesen auch tatsächlich regelmäßig. Unterm Strich bleiben knapp 0,7% oder ca. 60.000 Österreicher, die theoretisch auf Twitter erreicht werden können. Zu wenig für Unternehmen, um den 140-Zeichen-Markt zu erschließen!? Dabei könnte sich ein genauer Blick auf den Kurznachrichtendienst trotzdem durchaus lohnen.
Unternehmen, die auf Facebook eine Werbeanzeige erstellen, haben unterschiedliche Ziele und Erwartungen. Während viele einfach die Anzahl ihrer Fans steigern wollen, wünschen sich andere z.B. mehr Reaktionen auf ihre Page Posts oder mehr App-Installationen. Nach einem Update des Anzeigenmanagers werden diese Ziele sowie die Ergebnisse der geschalteten Werbeanzeigen nun übersichtlicher dargestellt.
Entscheiden Sie sich dafür, eine Werbeanzeige zu erstellen, können Sie nun, nach Auswahl der zu bewerbenden Fanpage, der App oder des Events Ihr primäres Ziel definieren. Dieses definierte Ziel wird anschließend in der Kampagnenstatistik prominenter dargestellt.
Investiert eine Fanpage zB Geld in Werbeanzeigen, um die Anzahl der Page Likes zu erhöhen, werden die erhaltenen Likes sowie die Kosten pro Like im Diagramm aufgeschlüsselt:
Facebook beginnt damit, Feedback über die Qualität von Postings zu sammeln. Gemeint sind Postings von Facebook Seiten. Mittels klassischer 5-Sterne-Skala sollen Fans zurückmelden, wie relevant das jeweilige Posting für sie war. Hört sich soweit ganz simpel an, richtig? Facebook bringt schließlich immer wieder kleine Features online. Doch wer diese Neuerung, wie viele andere Kleinigkeiten, auf die leichte Schulter nimmt, sei gewarnt: Wie so oft sind die Auswirkungen auch in diesem Fall wesentlich tiefgehender als die 5 harmlos aussehenden Sternchen vermuten lassen.
Offiziell bestätigt ist es zwar immer noch nicht, aber man kann praktisch davon ausgehen: Facebook arbeitet an der Einführung von Hashtags, wie wir sie von Twitter und Instagram kennen. Das Doppelkreuz # (englisch: hash) würde damit zum Universalsymbol für Suchbegriffe werden – neben Instagram und Twitter nutzt seit kurzem auch Flickr den Hashtag.
Seit der Übernahme von Instagram durch das soziale Netzwerk teilen viele User ihre Instagram-Fotos direkt auf Facebook, inklusive der – auf Facebook nicht anklickbaren – Hashtags, über die sich die Foto-App organisiert. Auch im Webprofil von Instagram sind die Hashtags übrigens noch nicht anklickbar. Ebenso sind Hashtags unschön und wirkungslos, wenn User ihre Tweets automatisiert auf Facebook teilen, was wir allerdings nicht mehr allzu oft sehen. Facebook scheint nun aber das Potenzial nutzen und das als Suchelement bereits gut eingeführte Symbol einbinden zu wollen.
Begegnen euch auf dem Weg in die Arbeit, zum Einkaufen oder zum Sport auch laufend andere mit einem „Liebe mich“-Schild um den Hals (wahlweise auch „Like us“, „Teile mich“ oder „Kommentiere mich“)? Oder werdet ihr von Fremden an Kreuzungen aufgefordert, ihnen unauffällig zu folgen? Nein, kaum? Nun, wir auch nicht, einmal von einigen sehr seltsamen Erfahrungen in Jugendtagen abgesehen
Und doch finden wir auf Facebook solche und ähnliche Aufforderungen, meist gepaart mit fadenscheinigen Begründungen, täglich und massenhaft.
Social Media Versteher predigen seit Jahren, dass wir uns im Netz genauso verhalten sollen wie im „echten Leben“: authentisch, ehrlich, freundlich und auf Augenhöhe mit dem Gegenüber. Ist das ein Aufruf zu 1000 Likes, damit es endlich Frühling wird? Liebe Community Manager: 1000 Likes machen keinen Frühling und kein Mensch, Fan, User sieht das anders!