Seit November lief der Test, nun wird die Funktion für alle Fanpages und populäre private Profile aktiviert: das direkte Antworten auf Kommentare. Das Taggen der Person, auf deren Kommentar Bezug genommen wird, entfällt damit. Der Kommentarbaum soll die Diskussion übersichtlicher darstellen. Außerdem werden künftig die populärsten Kommentare zu einem Page Post – also die mit den meisten Antworten oder Likes – weiter oben gereiht, damit sie nicht in der Masse untergehen.
Aktiviert wird das Feature für alle Fanpages und für private Profile mit mehr als 10.000 Followern ab Ende März. Kleinere private Profile und die mobile App werden (vorerst) nicht damit ausgestattet, sollte aber folgen.
Begegnen euch auf dem Weg in die Arbeit, zum Einkaufen oder zum Sport auch laufend andere mit einem „Liebe mich“-Schild um den Hals (wahlweise auch „Like us“, „Teile mich“ oder „Kommentiere mich“)? Oder werdet ihr von Fremden an Kreuzungen aufgefordert, ihnen unauffällig zu folgen? Nein, kaum? Nun, wir auch nicht, einmal von einigen sehr seltsamen Erfahrungen in Jugendtagen abgesehen
Und doch finden wir auf Facebook solche und ähnliche Aufforderungen, meist gepaart mit fadenscheinigen Begründungen, täglich und massenhaft.
Social Media Versteher predigen seit Jahren, dass wir uns im Netz genauso verhalten sollen wie im „echten Leben“: authentisch, ehrlich, freundlich und auf Augenhöhe mit dem Gegenüber. Ist das ein Aufruf zu 1000 Likes, damit es endlich Frühling wird? Liebe Community Manager: 1000 Likes machen keinen Frühling und kein Mensch, Fan, User sieht das anders!
Millionen Katholiken und Nicht-Katholiken weltweit kommentierten die Wahl des argentinischen Kardinals Jorge Mario Bergoglio zu Papst Franziskus Mittwoch Abend auf Facebook und Twitter. 130 Millionen Tweets pro Minute wurden kurz nach dem Aufstieg des weißen Rauchs verschickt. Auch Papst Franziskus selbst wird sich in Zukunft wieder per Twitter der Welt mitteilen – der Twitter-Account des Pontifex wurde reaktiviert, Tweets des Vorgängers wurden allerdings gelöscht.
Außerdem in unserem Wochenrückblick: Facebook bringt ein neues Timeline-Design, lässt den Ticker verschwinden und bastelt an der Einführung von Hashtags, Twitter plant eine Musik-App, Google stellt den Reader ein und ein offenes Barcamp speziell (aber nicht nur) für Frauen.
Du willst im Internet Geld verdienen? Vergiss es! Das Netz ist eine einzige große Party, niemand kann hier ordentlich arbeiten.
Genau das erzählen uns zumindest die genialen Videomacher von Cracked in ihrem neuen Clip: Internet Party: Why nobody gets anything done on the web. Oder bist du anderer Meinung?
Seit Dezember 2012 gibt es für Nutzer der englischsprachigen Twitter-Version die Möglichkeit, das eigene Twitter-Archiv herunterzuladen. Dies beinhaltet sowohl eigene Tweets, als auch Retweets und kann nach Begriffen oder Hashtags durchsucht werden.
Diese Funktion steht seit gestern auch Nutzern mit anderer Spracheinstellung zur Verfügung, unter anderem deutschsprachigen Usern. Angefordert werden kann das Archiv in den Einstellungen (Zahnradsymbol rechts oben). Sobald es zum Download bereitsteht, erhält man eine E-Mail mit einem entsprechenden Link. Ein Doppelklick auf die index.html Datei öffnet das Archiv im Browser. Über eine Grafik kann der gewünschte Monat ausgewählt und über eine Suchfunktion können die Tweets durchsucht werden.
Sexismus im Netz, Frauen in der Raumfahrt, Cybermobbing, netzpolitischer Aktivismus in Österreich, Datenschutz, Urheberrecht, Twitter-Tipps – das ist nur ein kleiner Teil des breiten Themenspektrums, das am Samstag beim ersten FemCamp diskutiert werden soll. Initiiert von Frauen und (nicht nur) für Frauen, findet am 16. März in Wien das erste offene Barcamp mit dem Themenschwerpunkt Frauen in Social Media statt. Hinkommen (zu Microsoft am Europaplatz in 1120 Wien) und teilnehmen kann jeder – egal ob Mann oder Frau.