Frühjahrsputz auf Facebook und Twitter, Youtube attackiert Spotify und eine US-Twitter-Studie bringt Erstaunliches. Außerdem bei uns: Wie ein junger Grazer fast 80.000 Facebook-Fans begeistert und ein NY Times-Kolumnist sich öffentlich gegen Facebooks Newsfeed-Algorithmus auflehnt (und ob des neuen Newsfeeds damit ziemlich alt aussieht).
„Goodbye Clutter – Hello bright, beautiful stories“ heißt es auf der neuen Mikroseite facebook.com/newsfeed, die den generalüberholten Newsfeed vorstellt. Clutter, in der Übersetzung Unordnung, Gerümpel, Saukram meint in diesem Fall grafische und inhaltliche Überflüssigkeiten, denen man sich entledigt. Ob das gelungen ist und wie sich das auf Seitenbetreiber auswirkt lesen Sie hier: Facebook räumt den Newsfeed auf.
Millionen Fans nutzen Youtube nicht nur, um Videos zu gucken, sondern auch, um ihre Lieblingsmusik zu hören. Diesen Usern will Google nun einen weiteren Service bieten: einen Musicstreaming-Dienst nach Spotify-Vorbild.
Nörgler und Miesmacher aufgepasst, es gibt Arbeit! In den nächsten Tagen und Wochen müsst ihr lauter schreien als sonst, um noch gehört zu werden. Denn es wird wohl wieder sehr laut werden, wenn Facebook den neuen Newsfeed ausrollt, der gestern von Mark Zuckerberg und Kollegen vorgestellt wurde. Zugegeben, die Änderungen sind tatsächlich gravierend und werden uns ein wenig Eingewöhnungszeit abverlangen, aber spannend sind sie auch!
Nick Bilton, ein Kolumnist der renommierten New York Times und Tech-Blogger auf Bits, beklagte sich vor wenigen Tagen in einem Blog-Artikel über Facebooks EdgeRank Algorithmus. Sein Vorwurf: Facebook würde unbezahlte Statusupdates zugunsten von Promoted Posts aus dem Newsfeed ausblenden. Facebook wehrte sich postwendend gegen diese Vorwürfe.
Schon allein die Tatsache, dass eine steirische Facebook-Seite sechs Wochen nach der Gründung an der 80.000 Fan-Marke kratzt, wäre einen Artikel wert. Hat diese aber auch noch ausschließlich stoasteirische Memes zum Inhalt, die von Außenstehenden (sprich Nicht-Österreichern oder sogar Nicht-Steirern) kaum verstanden, aber trotzdem zu Hunderten geliked und geteilt werden, und weiß eigentlich niemand so recht, wer wirklich hinter dem Erfolg steckt, ist das für uns mehr als Grund genug, uns mit der Sache genauer zu befassen. Also baten wir den Erfinder der Steira Memes um Antworten auf Fragen nach seiner Motivation, dem durchschlagenden Erfolg und seinen Zukunftsplänen mit Facebook.
Mehr Reichweite für Fanpages und schon wieder ein neues Timeline-Design – Facebook bestimmt wieder mal die Webwoche. Außerdem: Filter für Vimeo und ein bedeutender Meilenstein für Instagram.
Wie berichtet, hat Facebook mehrere Monate lang (!) die mobile Reichweite von Page Posts aufgrund eines Software-Fehlers nicht gemessen. Dieser ist nun seit wenigen Tagen behoben und die Auswirkungen sind bereits spürbar. EdgeRank Checker hat 1000 Fanpages hinsichtlich der viralen, organischen und gesamten Reichweite untersucht. Das Ergebnis ist eindeutig: Die virale Reichweite von Beiträgen ist deutlich gestiegen – von 0,16% pro Fan auf 0,60% (median). Die totale Reichweite stieg von 12% auf 16% und die organische von 10% auf 14%. Vor allem Fanpages mit 10.000 bis 50.000 Fans freuen sich aktuell über eine gestiegene Reichweite, bei kleineren Seiten fallen die Änderungen weniger ins Gewicht.
Grundsätzlich gilt: Google will von Seitenbetreibern nicht geprellt werden, sondern für seine Nutzer den besten Content zur Suchanfrage bieten. Bei der Beurteilung, was der beste Content sein könnte, wird mittlerweile mehr auf soziale Interaktionen gesetzt als auf „optimierten“ Webseitenaufbau.
Kein Geheimnis: mit einem Marktanteil von rund 80% ist Google die mit Abstand beliebteste Suchmaschine im deutschsprachigen Raum. Um eine Website oder einen Unternehmensblog für Suchmaschinen zu optimieren, sollte man also wissen, wie Google „tickt“ und worauf die Reihung der Suchergebnisse basiert. Wir führen mal 5 grundlegende Empfehlungen auf, die Google Ihre Website entdecken lassen.