Facebook Marketing | Cloudthinkn - Kommunikation ist alles! - Part 7

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Amazon: Facebook Performance durch Shitstorm?

Tausende amazon.de -Kunden machen nach einem ARD-Beitrag derzeit ihrem Ärger über die Arbeitsbedingungen auf der Facebook-Seite des Onlinehändlers Luft. Passend dazu zeigt eine aktuelle Facebook-Studie, wie aktiv Facebook-Fans wirklich sind.

Außerdem diese Woche: Neues zur 20% Text-Regel für Werbeanzeigen und wir haben ZiB 2 Anchorman und Vorzeigetwitterer Armin Wolf genauer unter die Lupe genommen.

Shitstorm auf amazon-Fanpage

Eine Dokumentation des Fernsehsenders ARD am vergangenen Mittwoch mit dem Titel „Ausgeliefert! Leiharbeiter bei Amazon“ (online in der ARD Mediathek) führte zu einem Shitstorm auf der Fanpage des Unternehmens, wie er im deutschsprachigen Raum noch nicht oft gesehen wurde. Der TV-Beitrag hatte die Arbeitsbedingungen ausländischer Leiharbeiter sowie die Beschäftigung mutmaßlicher Rechtsradikaler als Sicherheitspersonal zum Thema. Noch vor Ende der Ausstrahlung begannen erste Zuseher und Kunden, ihrem Ärger auf Facebook Luft zu machen.

Facebook schafft Klarheit zur 20% Text-Regel

Facebook hat ein Whitepaper veröffentlicht, das Klarheit schaffen soll beim Thema 20% Text-Regel in Bildern. Zur Erinnerung: sowohl Coverbilder als auch Grafiken für Facebook Ads und Sponsored Stories dürfen seit wenigen Wochen nur noch maximal 20% Text enthalten.
Im Whitepaper wird diese Regelung nun um Product Shots erweitert: Text auf Produkten zählt nicht zur 20% – Regel. Wird der Text allerdings per Bildbearbeitung hinzugefügt, wird er für die 20%-Regel relevant.
Einige Beispielbilder im Whitepaper sollten offene Fragen klären. Getestet wird die Richtlinie mithilfe eines 5×5 Gitters zur Texterkennung. Dabei darf Text in maximal fünf Boxen zu sehen sein.

Armin Wolf hat Angst vor Fußball

Foto: orf.at
Foto: orf.at

Twitter liebt er, zu Facebook wurde er genötigt, er verbreitet lustige Videos und misslungene Zeitungsartikel und bittet seine Follower um Fragen für seine Studiogäste. Manchmal liegt er flach wie ein Brett auf dem Moderationstisch (Planking) oder lässt seine Zuseher mittels Helmkamera einen Blick auf den Teleprompter im Studio werfen, an besonders heißen Tagen helfen ihm ein kaltes Fußbad und ein bunter Cocktail, während einer Kältewelle moderiert er schon mal in dicker Jacke und russischer Kopfbedeckung.
Armin Wolf ist nicht nur einer der bekanntesten und beliebtesten Nachrichtenmoderatoren des Landes, sondern auch „Onliner des Jahres“ 2012.

Facebook baut benutzerspezifische Zielgruppen aus

Seit Oktober 2012 können Werbetreibende auf Facebook „benutzerspezifische Zielgruppen“ („custom audiences“) im Power Editor erstellen. Das soziale Netzwerk bietet damit die Möglichkeit, bereits bestehende Kunden (bzw. einen Teil davon) aus der Firmendatenbank gezielt mit Werbeanzeigen auf Facebook anzusprechen (und diese auch zu Facebook-Fans zu machen). Dazu müssen E-Mail Adressen, Telefonnummern oder FB User IDs der gewünschten Zielgruppe als CVS oder TXT-Datei hochgeladen werden.
In einem ersten Betatest wird dieses Feature nun um „lookalike audiences“ erweitert. Facebook identifiziert hier User, die denen in der benutzerspezifischen Zielgruppe ähnlich sind – also weitere potentielle Kunden, die mit hoher Wahrscheinlichkeit positiv auf Werbung reagieren. Auch dieses Feature ist über den Power Editor abrufbar, vorerst aber nur in den USA.

Webnews der Woche

Viel Neues gab es in der vergangenen Woche bei Facebook, Twitter und Dropbox. Während Facebook weiterhin neue Funktionen testet und vor wenigen Tagen eine neue Version der iOS-App veröffentlichte, gibt’s bei Dropbox und Twitter für die Foto- (und Video-)funktionen ein Update – von Twitter bereits durchgeführt, von Dropbox erst mal angekündigt.

How to: Facebook „In der Nähe“ optimal nutzen

Die Herausforderung

Location-based Marketing fördert Mundpropaganda, macht Ihre eingecheckten Kunden durch Empfehlungen zu „Botschaftern“ Ihrer Marke, Ihres Geschäfts, Ihres Restaurants oder Cafés und vergrößert damit online die Reichweite. Facebooks vor wenigen Wochen vorgestelltes und mittlerweile auf alle User und Fanpages ausgerolltes Tool „Nearby“, das sich perfekt in die mobile App integriert, bietet eine ausgezeichnete, kostenlose Möglichkeit für Unternehmen, von Empfehlungen zu profitieren und neue Kunden zu gewinnen.

Dazu passende Artikel:
Wie Unternehmen von Facebook Nearby profitieren – Teil 1
Wie Unternehmen von Facebook Nearby profitieren – Teil 2

Beim Einsatz von Nearby sind allerdings einige wichtige Dinge zu beachten:

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